Constance Mars, in Paris geboren, begann das Cellospielen mit Ruth ehkirch an der "Ecole Nationale de Musique de Quimper".

1986, verließ sie Quimper, um am "Conservatoire National de Région" (CNR) von Paris bei Marcel Bardon zu studieren.

Juni 1988 machte sie das Abitur (in Paris) mit den Hauptfächern Philosophie, Deutsch, Englisch und Latein.

Im Juli 1988 bekam sie eine "Médaille d’Or" und im Juli 1990, einen "Prix d’Excellence".

Sie wurde regelmäßig als Solocellistin des "orchestre du Conservatoire" ausgewählt und spielte unter der Leitung von Michel Piquemal, Jacques Mercier, Vitaly Kataiev und Manuel Rosenthal.

Anfang Oktober 1990 zog sie nach Hannover, um das Studium „Künstlerische Ausbildung“ an der „Hochschule für Musik und Theater“ bei Herrn Prof. Friedrich-Jürgen Sellheim, und nach seinem Tod (März 1995) bei Herrn Prof. Klaus Heitz fortzusetzen.

Im Juni 1996 machte sie ihren Abschluß mit der Note 1.

Von Februar 1997 bis März 1999 studierte sie in der „Soloklasse“ bei Herrn Prof. Michael Sanderling an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.

Sie schloß ihr „Konzertexamen“ (Soloabend und Solokonzert) mit der Note 1 ab.

Von 1995 und 2003 bekam sie regelmäßige Interpretations- Beratungsstunden bei Herrn Prof. Rudolf Metzmacher in Hannover.

Mehrfache Stipendiatin von der GFBK und der DAAD nahm Constance Mars an vielen „Master-classes“ in Europa teil.

1993 wurde sie Finalistin beim „Carl Maria von Weber“ Internationalen Wettbewerb in München.

Im selben Jahr bekam sie aus Izmir (Türkei) eine Einladung als Solistin für das a-moll Cellokonzert von R. Schumann; im März 1995 spielte sie mit dem Jugendorchester Hannover die Rokoko Variationen von Tschaikowsky; im April 1997 und im September 1999, das Haydn Cellokonzert in D-Dur, jeweils in Quimper und in Krefeld (Ruhr).

1995 erhielt sie mit ihrem Klavierpartner Ralf Kathmeyer, einen Sonderpreis des internen Hochschulwettbewerbes für Kammermusik Hannover.
Seitdem tritt sie regelmäßig in dieser Formation auf (organisierte Konzerte von dem französischen Institut Hannover;  in Italien: Lugo di Ravenna, Napoli, Bologna, Torino, und zuletzt in Konstanz.)

1999 wurde sie semi-Finalistin Beim internationalen Wettbewerb G. Cassado in Zaragossa (Spanien).

Außerdem wurde sie zu verschiedenen Kammermusikfestivals eingeladen (im Juni 1999, in „St-Guillhem-le-désert“ für den F. Mendelssohn-Bartholdy Streichoktett u.a.).

Im Juli 1998 wurde sie Finalistin beim Probespiel an der Mailänder „Scala“ für eine „Tutti“ Stelle, ein Jahr später für die 2te „Solo-Stelle“, und im selben Jahr 1999, für die „Solo-Stelle“ des „orchestre de l'opéra de Bordeaux-Aquitaine“.

Juli 2000, nach einem erfolgreichen Probespiel, wurde sie Mitglied des „Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI“ in Turin (Radio-Symphonie Orchester Italien), Leitung: Rafael-Frübeck de Bürgos und kündigte diese Stelle nach vier Jahren Tätigkeit.

Im Sommer 2005 gründete sie mit ihrem Klavierpartner Ralf Kathmeyer das "Duo Cervantes" . Im selben Jahr trafen sie den Neo-romantischen Komponisten Thomas Schmidt-Kowalski in Oldenburg und arbeiteten mit ihm ein Jahr lang seine gesamte Werke für Cello und Klavier (3 Sonaten und 3 Nocturnen). Sie nahmen sie 2006 alle für eine Demo-CD in Hannover auf.

Im Januar 2009 nahm Constance Mars die Solo Bach Suiten Nr. 2, 4 und 6 in München für eine Benefiz-CD auf.

Ein Teil der Erlöse wird an "Handicap  International" (München) und "medico international" (Frankfurt) für  Landminenopfer gespendet.

Seit August 2010 lebt die dipl. Konzertcellistin wieder in Frankreich, wird als Solistin und Kammermusikerin für Festivals und Konzerte in der Bretagne und weiterhin in Italien eingeladen (Internationales Festival "Settembre Musica" MITO in Turin).

Im Oktober 2014 nahm sie die anderen 3 Bach-Solosuiten auf CD auf.

Sie gibt Meisterkursen und wird als Mitglied von Jurys für Prüfungen und Examen  eingeladen (Letztens in Pont Supérieur in Rennes).

Seit September 2015 ist sie die künstlerische Beratung von "quatuor à l'ouest" in Crozon.

Sie gibt Privat Cellounterricht.

Constance Mars spricht deutsch, italienisch und englisch.

 

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